Archiv für den Monat: Juli 2013

Helikopter in der Nacht

Gestern übten unsere Amerikanischen Nachbarn offensichtlich wieder einmal das Rückwärtseinparken mit dem Hubschrauber.

Der Lärm begann um ca. 18:00 und endetet um ca. 23:30.
Dies ist für die arbeitende Bevölkerung  äußerst störend da man versucht sich in dieser Zeit für den nächsten Arbeitstag zu erholen.
Die Fenster zu schließen ist bei den derzeitigen Temperaturen keine gute Idee da man dann wegen der Hitze ebenfalls keinen Schlaf findet.
Hubschrauber welche starten und landen sind schon nervend genug, haben aber den kleinen Vorteil, dass sie irgendwann wegfliegen oder wiederkommen und man wenigsten zeitweise seine Ruhe hat. Die abendlichen Übungen auf dem Rollfeld sind weitaus schlimmer.
Wir haben bereits die Eisenbahn, die Autobahn, diverse Baustellen innerorts (Für welche wir Verständnis haben), und den Fraport.

Da ich ein Freund der konstruktiven Kritik bin, habe ich mir überlegt wie ich den U.S. Streitkräften helfen könnte damit es im Bereich der östlichen Vororte wieder ruhiger wird.

Liebe U.S. Streikräfte hier meine Vorschläge:
a) Üben Sie doch solche Sachen irgendwo in Texas. Dort gibt es unbewohnte Gebiete die 3x so groß sind wie Deutschland. Dort wohnen hauptsächlich Erdmännchen und Gürteltiere, ansonsten stört man dort niemanden und kann 24x7x365 üben.

b) Ein Simulator wäre ebenfalls ein gute Idee, den gibt‘s für ein paar Euro beim Elektronikfachhandel (Blau oder rot) und läuft auf der Nintendo-Playstation oder X-Box (X-Box wäre besser da kann der NSA gleich mit üben), dann könnten die Kollegen von der fliegenden Zunft mit aller Ruhe am 100″ Flatscreen Flüge über bewohntes Gebiet fliegen. Für den realistischen Sound mit 100dB könnten Sie eine PA mit 2KW mieten, diese kann man dann im Keller aufbauen damit’s auch richtig dröhnt.

Sie würden somit tonnenweise Sprit sparen und die Umwelt entlasten. Ich hoffe Sie haben wenigstens eine grüne Umweltplakette am Helikopter angebracht, wenn nicht sollte dies schnellstens nachgeholt werden, sonst gibt‘s Ärger mit dem Wiesbadener Ordnungsamt wenn Ihr über Wiesbaden fliegt, denn da ist „Umweltzone“.

Wenn Sie meine Vorschläge umsetzen würden, hätten die Bürgerinnen und Bürger in den umliegenden Ortschaften endlich wieder Ihre Ruhe.

Die Musikanlage würden sicherlich nicht mehr als 100€ pro Monat kosten der Soundcheck einmalig 50€ + 50€ für einen Tontechniker macht 1.300 im ersten Jahr. Sie könnten diesen Betrag sogar von der Steuer absetzen. Die Kosten für das Flugbenzin sind sicherlich wesentlich teurer und Ihr Präsident könnte mit dem gesparten Geld seinen Haushalt auf Vordermann bringen und hin und wieder ‚ne Grillparty auf dem Rollfeld veranstalten. Ich würde sogar auf ein Bier vorbeikommen.

Denken Sie mal drüber nach……

MoMo