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Blog zeigt Videoclips über Wiesbaden

Wiesbaden – Das Weblog „Videos aus Wiesbaden“ zeigt unter der Internetadresse  http://videos-aus-wiesbaden.blogspot.com kurze Filmbeiträge über die hesssische Landeshauptstadt. Diese Filmbeiträge stammen meistens aus deutschsprachigen Videoplattformen. Über Wiesbaden schreibt das Online-Lexikon „Wikipedia“ folgendes:

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Hessen und mit seinen 26 Thermalquellen eines der ältesten Kurbäder Europas. In dieser zweitgrößten Stadt des Landes wohnen zusammen mit den in Wiesbaden stationierten US-amerikanischen Soldaten und ihren Familienangehörigen, die bei den Volkszählungen nicht berücksichtigt werden, knapp 287.000 Menschen.

Der Großraum Wiesbaden, neben der eigentlichen Stadt hauptsächlich aus dem angrenzenden Rheingau-Taunus-Kreis, den Städten Eppstein, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus und den Gemeinden Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg bestehend, zählt ca. 570.000 Einwohner. Wiesbaden bildet eines der neun Oberzentren des Landes Hessen und zählt ebenso wie Frankfurt am Main, Mainz, Darmstadt, Offenbach am Main und Hanau zu den Kernstädten des Rhein-Main-Gebiets.

Weblink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaden

Wiesbadener Autor schrieb Buch „Königinnen der Lüfte von A bis Z“

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Wiesbaden – „Königinnen der Lüfte von A bis Z“ heißt das neueste Werk des Wiesbadener Autors Ernst Probst. Es präsentiert Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen aus aller Welt in Wort und Bild. Dieser Titel ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen, umfasst fast 700 Seiten und ist reich bebildert. „Königinnen der Lüfte von A bis Z“ ist bei „GRIN“ zunächst als E-Book im PDF-Format und wenig später auch als gedrucktes Taschenbuch erhältlich. Bestellungen des E-Books sind bereits jetzt unter der Adresse http://www.grin.com/e-book/153394/koeniginnen-der-luefte-von-a-bis-z möglich. Das Taschenbuch wird demnächst bei rund 1.000 Online-Buchshops angeboten.

Inhalt von „Königinnen der Lüfte von A bis Z“:

Die Französin Jacqueline Auriol flog als erste Frau schneller als der Schall. Sie und die Amerikanerin Jacqueline Cochran erkämpften sich abwechselnd den Ruf, die „schnellste Frau der Welt“ zu sein. Die Deutsche Hanna Reitsch wurde erster weiblicher Flugkapitän, flog als erste Frau einen Hubschrauber und stellte mehr als 40 Rekorde aller Klassen und Flugzeugtypen auf. Ihre Landsmännin Elly Beinhorn führte ein legendenumwobenes Leben und prägte die sportlichen Anfänge der Fliegerei. Die Russin Valentina Tereschkowa war die erste Frau im Weltall.

Diesen und anderen „Königinnen der Lüfte von A bis Z“ aus aller Welt ist das gleichnamige Taschenbuch gewidmet. Es berichtet nicht nur von strahlenden Erfolgen, sondern auch von schmerzlichen Ereignissen. Bei Abstürzen verloren viele Pilotinnen – wie Maryse Bastié, Amelia Earhart, Christa McAuliffe, Phoebe Omlie und Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg – sowie die Ballonfahrerin Madeleine Sophie Blanchard – ihr Leben. Ergänzt wird das Taschenbuch durch eine ausführliche Liste mit Daten weiterer berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Flugzeugpassagierinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen.

Wie ein „roter Faden“ zieht sich durch das Taschenbuch, wie schwer es früher Frauen von Männern gemacht wurde, das Fliegen zu lernen und in der Luftfahrt Fuß zu fassen. Bis in jüngste Zeit hatten Pilotinnen weltweit unter Vorurteilen zu leiden.

Löwenfunde in Wiesbaden

Wiesbaden – Auch deutsche Städte mit heute teilweise Hunderttausenden von Einwohnern gehören zu den Fundorten mit Resten von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) aus dem Eiszeitalter. Das beweisen Fossilien solcher bis zu 3,20 Meter langen und maximal 300 Kilogramm schweren Raubkatzen aus Stuttgart, Wiesbaden, Hamburg, Leipzig und Berlin. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen ist.

Der erste Fund von Höhlenlöwen-Resten in Stuttgart glückte schon 1700 in Cannstatt nahe der Uffkirche, wo damals die Entdeckung eines Mammuts für großes Aufsehen sorgte. Dabei hat man auch Zähne und zwei Zehenglieder eines Höhlenlöwen geborgen. Im Travertin-Steinbruch Biedermann in Stuttgart-Untertürkheim kamen ab 1929 zahlreiche Reste von Höhlenlöwen aus der Eem-Warmzeit (etwa 127.000 bis 115.000 Jahre) ans Tageslicht. Stuttgart-Zuffenhausen wurde bereits 1927 als Höhlenlöwen-Fundort erwähnt.

Im Stadtgebiet von Wiesbaden hat man vor allem Zähne und Knochen von riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) geborgen, die vor etwa 600.000 Jahren lebten. Ihr Name bezieht sich auf das ehemalige Dorf Mosbach bei Wiesbaden, wo beim Abbau von Sand und Kies immer wieder Reste eiszeitlicher Tiere, darunter auch Löwen, zum Vorschein kamen. Die  Mosbacher Löwen waren mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern die größten Löwen in  Europa. Aus ihnen sind vor etwa 300.000 Jahren die Höhlenlöwen entstanden. In Mosbach, Wiesbaden-Biebricher Allee und in Wiesbaden-Schierstein hat man auch Reste von Höhlenlöwen entdeckt.

 

Ein Ellenknochen aus Hamburg-Harburg gilt als der nördlichste Fund eines eiszeitlichen Höhlenlöwen in Deutschland. In der Gegend des so genannten Hamburg-Harburger Urstromtals hat man auch Reste vom Mammut, Fellnashorn, Wisent, Rentier, Riesenhirsch, Wildpferd und Moschusochsen geborgen.

Am Alexanderplatz in Berlin kam während der 1930-er Jahre beim U-Bahn-Bau der Schädel eines Höhlenlöwen zum Vorschein. Reste eiszeitlicher Säugetiere – wie Mammut, Fellnashorn, Wildpferd, Elch, Wisent, Moschusochse, Höhlenlöwe und Wolf – sind in Berlin und Brandenburg seit mehr als 200 Jahren bekannt. In den Schottern und Sanden des so genannten Rixdorfer Horizontes hat man Tausende von Fossilien gefunden. Rixdorf ist ein alter Name für Neukölln. 1920 wurde es zusammen mit anderen Orten in Berlin eingemeindet. In Rixdorf gab es früher Kies- und Sandgruben.

 

In einer Sandgrube von Leipzig-Lindenthal kam der halbe Unterkiefer eines Höhlenlöwen ans Tageslicht. Dieser Fund wurde 1909 von dem Leipziger Geologen Johannes Felix in den „Sitzungsberichten der Naturforschenden Gesellschaft zu Leipzig“ erwähnt. Felix hatte sich durch die Bergung, Präparation und Aufstellung eines 1908 bei Borna entdeckten Mammuts einem Namen gemacht.

Gleich drei Fundorte von Eiszeit-Löwen liegen im Stadtgebiet von Weimar. Weimar-Süßenborn gilt als einer der wenigen deutschen Fundorte des erwähnten riesigen Mosbacher Löwen aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren. Dagegen hat man in Weimar-Ehringsdorf und Weimar-Taubach geologisch jüngere Reste von Höhlenlöwen geborgen.

Die ältesten Löwenspuren Europas wurden 1992 von dem Paläontologen Martin Walders auf der Baustelle für ein Nachklärbecken der Emscher-Kläranlage Bottrop-Welheim entdeckt und ausgegraben. Dabei handelt es sich um die rund zehn Meter lange Fährte eines Höhlenlöwen aus der Weichsel-Eiszeit vor etwa 35.000 bis 42.000 Jahren. Sie ist in der Eiszeithalle des Museums für Ur- und Ortsgeschichte (Quadrat Bottrop) zu bewundern.

 Die meisten Reste von Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter wurden in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg entdeckt. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2.

Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Sie stammen von schätzungweise 30 Höhlenlöwen!

Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen.

Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen.

Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe). 
 

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Das Taschenbuch „Höhlenlöwen“ ist erhältlich bei „GRIN“:http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen

Wiesbadener Wissenschaftsautor: Mammutprojekte gibt es nicht

Wiesbaden – Die in der Politik, in den Medien, in der Wirtschaft und in der Wissenschaft oft gebräuchlichen Begriffe Mammutprogramm, Mammutprojekt, Mammutaufgabe, Mammutsitzung oder Mammutehe im Sinne von etwas besonders Großem sind völlig fehl am Platz. Denn das eiszeitliche Mammut mit dem wissenschaftlichen Artnamen Mammuthus primigenius war in Wirklichkeit nicht das größte Rüsseltier, sondern mit einer Schulterhöhe von etwa 3 Metern kleiner als ein heutiger Afrikanischer Elefant.

 Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Rekorde der Urzeit“ hin, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/92279/rekorde-der-urzeit erhältlich ist. Die größten Elefanten sind – laut Probst – die Waldelefanten (Palaeoloxodon  antiquus) und Steppenelefanten (Mammuthus trogonterii) im Eiszeitalter gewesen, die eine Schulterhöhe von ungefähr 4,50 Metern erreichten. Er glaubt aber nicht, dass statt Mammutprogramm und Mammutsitzung künftig Waldelefanten- oder Steppenelefantensitzung gesagt werden wird.  

Mammute existierten im Eiszeitalter (Pleistozän) etwa vor 250.000 bis 12.000 Jahren in Europa., aber auch in Asien, Amerika und Afrika. Sie sind durch ein dichtes Fell mit bis zu 35 Zentimeter langen Wollhaaren und darüber liegenden Deckhaaren gut gegen Kälte geschützt gewesen. Außerdem hatten sie eine 3 Zentimeter dicke Haut und eine dicke Fettschicht. Ihre Stoßzähne waren bis zu 4 Meter lang und wogen pro Exemplar drei Zentner. Damit konnten sie Schnee wegschaufeln, um an die darunter befindliche pflanzliche Nahrung zu gelangen. Über das Aussehen der Mammute weiß man gut Bescheid, weil in Sibirien und Alaska insgesamt mehr als 40 Kadaver im Dauerfrostboden geborgen wurden.

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Der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke und Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Populärwissenschaft: Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Rekorde der Urmenschen, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Der Ur-Rhein, Der Rhein-Elefant, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

Kryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Seeungeheuer

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Königinnen der Lüfte, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund, Worte sind wie Waffen (beide zusammen mit Doris Probst

Die meisten dieser Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball

Wiesbaden – „Das Einzige, was sich in der ersten Hälfte bewegt hat, war der Wind“ grantelte Franz Beckenbauer. „Der Ball ist ein Sauhund“ schimpfte Rudi Gutendorf. „Das wichtigste beim Fußball ist der Gegner. Keiner mag ihn, aber ohne ihn geht’s nicht los“, betonte Ernst Probst. „Wir spielen am besten, wenn der Gegner nicht da ist“, witzelte Otto Rehhagel.

Solche Zitate von Spielern, Trainern, Managern und Journalisten sind in dem Buch „Der Ball ist ein Sauhund“ nachzulesen, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen ist. Darin präsentiert das Wiesbadener Ehepaar Doris Probst und Ernst Probst zahlreiche Weisheiten und Torheiten über Fußball. Ein Buch nicht nur für Freunde/innen des „runden Leders“.Viele dieser „Geistesblitze“ aus der Fußballwelt sollte man allerdings nicht so ernst nehmen, mahnen die beiden Herausgeber. Besser wäre es, sich daran zu erinnern, welchen Blödsinn man selbst schon mitunter im Eifer des Gefechts geäußert hat.

Mit dem Buch ließe sich gut ein humorvolles Quiz veranstalten. Hand auf’s Herz: Wer weiß schon, von wem folgende Zitate stammen: „Jede Seite hat zwei Medaillen“. „Wenn wir nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“ „Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken.“ „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“.

Bestellungen des Buches „Der Ball ist ein Sauhund“ bei
http://www.grin.com/e-book/16664/der-ball-ist-ein-sauhund

Taschenbuch über die bekannteste deutsche Räuberbraut

Wiesbaden – Die bekannteste deutsche Räuberbraut war zweifellos Juliana Blasius (1781–1851) aus dem heutigen Stadtteil Weierbach von Idar-Oberstein (Kreis Birkenfeld) in Rheinland-Pfalz. Das „Julchen“ lebte drei Jahre lang mit dem legendären Räuber „Schinderhannes“ (um 1777–1803), der bürgerlich Johannes Bückler hieß, zusammen. Ihr berüchtigter Geliebter wurde am 21. November 1803 wegen drei Morden, 20 Raubüberfällen und 30 Diebstählen mit 19 seiner Kumpane in Mainz geköpft.

Nach der Hinrichtung des „Schinderhannes“ verbüßte das „Julchen“ eine zweijährige Haftstrafe im „Korrektionshaus“ in Gent (Belgien). Wieder in Freiheit arbeitete sie zunächst als Dienstmädchen beim Pflegevater ihres Sohnes in Mainz. Bald darauf kehr sie in ihren Heimatort Weierbach zurück. Dort heiratete sie zunächst einen Gendarmen namens Uebel, der bald darauf während der Befreiungskriege gegen Napoleon starb. 1814 ehelichte sie im Alter von 33 Jahren ihren verwitweten Vetter, den Viehhirten und Tagelöhner Peter Blasius. Aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor, von denen allerdings nur zwei das Erwachsenenalter erreichten.

„Julchen“ hat den „Schinderhannes“, mit dem es die schönste Zeit seines Lebens verbrachte, um 47 Jahre überlebt. 1853 starb die bekannteste Weierbacherin im Alter von 70 Jahren in ihrem Geburtsort an Wassersucht. 

Autor des 121-seitigen, reich bebilderten Taschenbuches „Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes“ ist der Wiesbadener Autor Ernst Probst. Dieser Titel ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und unter der Internetadresse

http://www.grin.com/e-book/151921/julchen-blasius-die-raeuberbraut-des-schinderhannes

als gedrucktes Taschenbuch für 15,99 Euro oder als elektronisches E-Book im PDF-Format für 10.99 Euro erhältlich.

Das Taschenbuch ist Doris Probst, geborene Baumbauer, der aus Idar-Oberstein stammenden Ehefrau des Autors Ernst Probst, sowie dem Autor und „Julchen“-Kenner Armin Peter Faust aus Weierbach gewidmet.

Biografien sind eine der Spezialitäten von Ernst Probst, der auch viele populärwissenschaftliche Werke veröffentlichte. Aus seiner Feder stammen 14 Bände der Taschenbuchreihe über „Superfrauen“ sowie die Einzeltitel „Superfrauen aus dem Wilden Westen“, „Königinnen der Lüfte“, „Königinnen des Tanzes“, „Elisabeth I. Tudor“, Maria Stuart“, „Machbuba. Die Sklavin und der Fürst“ und „Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten“ (letzterer Titel zusammen mit Sonja Probst).

Weitere Taschenbücher von Ernst Probst:

Rekorde der Urzeit, Rekorde der Urmenschen, Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern, Der Ur-Rhein, Der Rhein-Elefant, Deutschland im Eiszeitalter, Säbelzahnkatzen, Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter, Der Höhlenbär, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Affenmenschen, Seeungeheuer.

Ein Journalist ist einer, der nachher alles vorher gewusst hat

Taschenbuch mit Weisheiten und Torheiten über die Medien 

Wiesbaden – „Ein Journalist ist einer, der nachher alles vorher gewusst hat“, stellte Karl Kraus fest. Heimito von Doderer glaubte: „Ein Journalist ist ein Mensch, der immer etwas Wichtiges zu tun hat und daher nie zum Wichtigen kommt“. Und Mark Twain erklärte: „Journalisten sind Leute, die ein Leben lang darüber nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben“. Solche und andere Weisheiten und Torheiten über die Medien präsentiert das Taschenbuch „Worte sind wie Waffen“ von Doris Probst und Ernst Probst.

„Bei aller darin enthaltenen und teilweise berechtigten Kritik sollte nicht vergessen werden, dass die Medienleute letztlich auch nur Menschen sind“, empfehlen die beiden Herausgeber.  Ernst Probst hat mehr als 30 Jahre lang als Redakteur gearbeitet, bevor er 2001 den Verlag Ernst Probst gründete, der Bücher aus den Bereichen Aphorismen, Biografien, Geschichte, Natur und Wissenschaft veröffentlichte. Der Verlag wurde Ende 2006 aus Altersgründen geschlossen, aber viele seiner Titel sind heute noch bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erhältlich. Dazu gehört auch „Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien“. Bestellungen bei: http://www.grin.com/e-book/91756/worte-sind-wie-waffen-weisheiten-und-torheiten-ueber-die-medien  

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Leseprobe:

JOURNALIST

Bevor ich Redakteur wurde, dachte ich,

alle Journalisten seien besonders kluge,

kreative, hilfsbereite und mutige Menschen.

Mit zunehmendem Alter erkenne ich:

Das war ein großer Irrtum.

Ernst Probst

Das Problem
sind nicht die kritischen Journalisten,,
sondern die netten.
Gerhard Kocher

Der Journalist hat zwei Augen
und zwei Ohren,
um doppelt so viel zu sehen
und zu hören,
wie geschieht.
Alexander Roda Roda

Die Journalisten sind die Geburtshelfer
und Totengräber der Zeit.
Karl Gutzkow  

Die tyrannische Herrschaft,

die der Journalismus

sich über das Privatleben des Einzelnen anmaßt,

scheint mir ganz außerordentlich.

Das Publikum ist eben

von unersättlicher Neugier erfüllt,

alles zu wissen außer dem,

was wissenswert ist.

Oscar Wilde

Die Verhältnisse

sind dort am besten geordnet,

wo die Journalisten

alles schreiben können,

was sie wollen,

und wo die Politiker

nicht alles machen,

was die Journalisten schreiben.

Manfred Rommel

Ein Journalist hat nicht die Pflicht,

geliebt zu werden.

Aber er hat die Pflicht,

gelesen zu werden.

Cecil King

Ein Journalist ist einer,

der nachher alles vorher gewusst hat.

Karl Kraus

Ein Journalist ist ein Mensch,

der immer etwas Wichtiges zu tun hat

und daher nie zum Wichtigen kommt.

Heimito von Doderer

Ein Journalist ist ein Mensch,

der keine Befehle entgegennimmt.

Fritz Sänger

Ich glaube,

dass ein leidenschaftlicher Journalist

kaum einen Artikel schreiben kann,

ohne im Unterbewusstsein

die Wirklichkeit ändern zu wollen.

Rudolf Augstein

Der große Journalist

sollte über den Dichtern stehen.

Knut Hamsun

Ein Journalist ist jemand,

der nachmittags in einem Artikel

die Patentlösung für ein Problem vorstellt,

von dem er morgens

noch nie etwas gehört hatte.

Gerhard Kocher

Journalisten sind Leute,

die ein Leben lang darüber nachdenken,

welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben.

Mark Twain

Journalisten sind Schriftsteller,

die auf Schnee schreiben.

Robert Lembke

Wenn Journalisten sich zu sehr

zu Anwälten

des allgemeinen Anspruchsdenkens machen,

dann werden sie am Ende

leicht nur noch Anwälte

der Unzufriedenheit sein.

Werner Münch

Wer keinen Gedanken hat

und ihn dennoch niederschreibt,

ist ein Journalist.

Alois Rummel

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Der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke und Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Populärwissenschaft: Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Rekorde der Urmenschen, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Der Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

Kryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Seeungeheuer

 

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Königinnen der Lüfte, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart, Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst)

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund, Worte sind wie Waffen (beide zusammen mit Doris Probst

Die meisten dieser Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

   

Fossilienhandel Otto verkauft Zähne von Höhlenbären

Wiesbaden – Der „Fossilienhandel Otto“ in Wiesbaden präsentiert ein ungewöhnlich großes Angebot an Zähnen und Knochen von Höhlenbären (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter in seinem Onlineshop unter der Adresse http://www.fossilien-onlineshop.net im Internet. Dabei handelt es sich um Originalfunde aus Rumänien aus einer alten Sammlung mit einem Alter von etwa 30.000 bis 40.000 Jahren.

 Besonders eindrucksvoll sind bis zu 12,1 Zentimeter lange Reißzähne von Höhlenbären. Die Mahlzähne sind bis zu 4,7 Zentimeter lang, die Schneidezähne bis zu 5,8 Zentimeter. Beim Erhaltungszustand ist alles vertreten, sagt Stefan Otto, der Betreiber des Onlineshops. So gibt es preisgünstige Mahl- und Schneidezähne bereits ab 2 Euro, preisgünstige Reißzähne schon ab 14 Euro.

Wer etwas tiefer in die Tasche greift, bekommt für sein Geld auch sehr große und besonders gut erhaltene Exemplare. So reichen die Preise für Mahl- und Schneidezähne für die Topstücke bis zu 20 Euro, die der imposanten Eckzähne bis zu 50 Euro. Neben Zähnen vom Höhlenbär bietet der „Fossilienhandel Otto“ auch Kieferbruchstücke mit Mahlzähnen, Krallenknochen und einen kompletten Fingerknochen an. Zum Angebot des „Fossilienhandel Otto“ gehören auch Zähne von Dinosauriern, kleine Saurier, Fische und Insekten.

Worüber der Wiesbadener Autor Ernst Probst gerne schreibt

Wiesbaden – Themen aus den Bereichen der Paläontologie, Archäologie und Kryptozoologie, Biografien über berühmte Frauen und Männer sowie Aphorismen sind Spezialitäten des Wiesbadener Autor Ernst Probst. Der in Bayern geborene und heute in Hessen lebende Autor hat insgesamt mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren, Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim, Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter, Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden, Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon, Der Höhlenbär

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

Kryptozoologie: Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Das Einhorn. Die Entstehung der Sagen über ein geheimnisvolles Lebewesen, Der Drache. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Supermänner oder Tölpel, Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen
Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über die Medien, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris ProbstDie meisten dieser Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.